Was zu tun ist, wenn der Hibiskus verblüht: Richtige Pflege und Schutz vor dem Winter

Der Hibiskus ist in deutschen Gärten sehr beliebt. Seine Farbenpracht und seine üppigen Blüten sorgen immer für Aufsehen. Die neuen Züchtungen lassen es sogar zu direkt mehrere Farbtöne miteinander zu vereinen.

Der warme Herbst lässt den Hibiskus in seiner Farbenpracht weiterblühen
Der warme Herbst lässt den Hibiskus in seiner Farbenpracht weiterblühen

Der Hibiskus blüht hierzulande Ende Juli bis Anfang Oktober. Durch die warmen Temperaturen kann es sein, dass dieses Jahr die Blütezeit sich noch etwas nach hinten verschiebt und wie die Blütenpracht weiter bewundern können.

Der klassische Hibiskus braucht es warm

Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem asiatischen Raum und gehört zur Gruppe der Malvengewächse. Ein Überwintern im Freien auf der Terrasse oder dem Garten ist daher nahezu unmöglich.

Jedoch gibt es mittlerweile einige Züchtungen, die speziell winterhart entwickelt worden sind. Dies sind vor allem Hibiskus-Stauden, die gut in den Garten passen und auch der sogenannte Garten-Eibisch (Hibiscus syriacus), der im Winter auch die kalten Temperaturen vertragen kann.

Winterharte Züchtungen können draußen bleiben

Andere Hibiskusarten vertragen die Kälte eher nicht. Da ist es ratsam, die Pflanzen nach der Blütezeit im Herbst und spätestens im Winter reinzuholen. Die Pflanzen können gut in kühleren Räumen überwintern und dann im nächsten Jahr bei wärmeren Temperaturen wieder rausgestellt werden.

Ebenfalls gezüchtet: Viele Chrysanthemen können mittlerweile gut den Winter im Freien überstehen
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Besonders praktisch ist es, den Hibiskus in einen großen Topf zu pflanzen, der beispielsweise mit einem Rollbrett gut von draußen nach innen geschoben werden kann. Vor dem Einzug in die Innenräume kann es hilfreich sein die Pflanze auf Schädlinge zu kontrollieren. Kleine Schädlinge verbreiten sich bei wärmeren Temperaturen deutlich schneller.

Ein Rückschnitt ist gut, nur nicht immer notwendig

Ein Rückschnitt ist ebenfalls sinnvoll, wenn der Hibiskus eine besondere Form behalten soll oder etwas träge wirkt. Generell gibt ein Rückschnitt der Pflanze die Möglichkeit neue Kraft zu bekommen. Dadurch blühen sie üppiger im nächsten Jahr.

Das Entfernen von welken und vertrockneten Blättern ist auf jeden Fall ein Muss. Besonders gut, geht es der Blühpflanze, wenn sie an einem hellen und kühlen Ort stehen kann. In der Regel verliert die Pflanze durch den Ortswechsel weitere Blätter und Knospen.

Ein Wintergarten ist der ideale Ort für die Blühpflanze

Dies ist unbedenklich und normal. Die Pflanze merkt die Veränderung und passt sich mit Stressreaktionen der neuen Umgebung an. Im Winter reicht es aus gelegentlich zu gießen.

Nicht zuletzt sollte der Raum nicht zu sehr in Heizungsluft wabern. Regelmäßiges Lüften und keine überheizten Räume erhöhen das Wohlbefinden der hübschen Pflanze.

Artikelreferenz

mein-schoener-Garten.de. (2026). Hibiskus: Was ist nach der Blüte zu tun?.