Entdecke die Geheimnisse, wie du deine Jadepflanze kräftig und üppig hältst

Diese Sukkulente, die für ihre Widerstandsfähigkeit und ihre Fähigkeit, Glück zu bringen, bekannt ist, benötigt das richtige Licht und die richtige Bewässerung, um grün und voller Leben zu wachsen. Entdecke hier die besten Tipps!

Die widerstandsfähige und pflegeleichte Jadepflanze gedeiht bei reichlich Licht, mäßiger Bewässerung und gut durchlässigem Boden.
Die widerstandsfähige und pflegeleichte Jadepflanze gedeiht bei reichlich Licht, mäßiger Bewässerung und gut durchlässigem Boden.


Die Jadepflanze (Crassula ovata) ist eine der weltweit beliebtesten Sukkulenten. Abgesehen von ihrer Schönheit und ihren fleischigen, intensiv grünen Blättern wird diese Pflanze häufig mit Wohlstand, Glück und Langlebigkeit in Verbindung gebracht.

Trotz ihrer Widerstandsfähigkeit gibt es jedoch einige grundlegende Pflegemaßnahmen, die einen erheblichen Einfluss auf ihr Wachstum haben. Wenn deine Jadepflanze nur langsam zu wachsen scheint oder kleine Blätter und zerbrechliche Zweige aufweist, fehlt ihr wahrscheinlich ein wichtiger Nährstoff.

Das Licht ist der entscheidende Faktor

Laut einem Artikel, der in der Online-Zeitschrift Aire veröffentlicht wurde, ist die Beleuchtung einer der wichtigsten Faktoren für das Wachstum dieser Pflanze. Die Jadepflanze benötigt täglich mehrere Stunden Licht und gedeiht am besten in der Nähe eines gut beleuchteten Fensters oder im Freien, wo sie einige Stunden lang direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist.

Wenn die Pflanze im Innenbereich gehalten wird, ist ein nach Norden oder Osten ausgerichtetes Fenster in der Regel ein hervorragender Standort.

Wenn die Pflanze an sehr dunklen Standorten steht, neigt sie dazu, ihre Stängel auf der Suche nach Licht in die Höhe zu strecken, wodurch sie weniger kompakt und anfälliger wird. Wenn du die Pflanze an einen Standort mit mehr Sonneneinstrahlung stellen möchtest, solltest du dies schrittweise tun, um zu vermeiden, dass die Blätter verbrennen.

Am besten ist es, seltener zu gießen

Da es sich um eine Sukkulente handelt, speichert die Jadepflanze Wasser in ihren Blättern und Stielen, weshalb sie nicht häufig gegossen werden muss. Idealerweise sollte man vor dem nächsten Gießen prüfen, ob die Erde vollständig trocken ist.

In den wärmeren Monaten musst du möglicherweise häufiger gießen, während die Bewässerung im Winter deutlich reduziert werden sollte.

Zu hohe Feuchtigkeit ist nach wie vor die Hauptursache für Probleme bei dieser Art, da sie zu Wurzelfäule und Blattfall führen kann.

Die Bedeutung eines geeigneten Bodens und einer angemessenen Düngung

Die Bodenart hat direkten Einfluss auf die Gesundheit der Pflanze. Eine speziell für Kakteen und Sukkulenten entwickelte Substratmischung oder eine leichte, gut durchlässige Mischung sorgt dafür, dass das Wasser schnell abfließt und verhindert, dass sich Feuchtigkeit um die Wurzeln ansammelt.

Außerdem ist es unerlässlich, Blumentöpfe mit Abflusslöchern zu verwenden; selbst bei richtiger Bewässerung erhöht ein Gefäß, aus dem das Wasser nicht abfließen kann, das Krankheitsrisiko erheblich.

Obwohl die Jadepflanze nicht besonders anspruchsvoll ist, kann eine ausgewogene Düngung im Frühjahr und Sommer das Wachstum neuer Triebe anregen und die Stängel stärken.

„Damit diese Sukkulente gut gedeiht, empfiehlt es sich, ein leichtes und gut durchlüftetes Substrat zu verwenden, beispielsweise eine speziell für Kakteen oder Sukkulenten entwickelte Erdmischung, groben Sand, Perlit oder Bimsstein sowie etwas organischen Kompost“, so das Online-Magazin AIRE.

Dünger, die speziell für Kakteen und Sukkulenten entwickelt wurden, sind in der Regel die beste Wahl. Allerdings sollte die Düngung moderat sein, da ein Überschuss an Nährstoffen der Pflanze eher schaden als nützen kann.

Der Schnitt macht den Unterschied

Das Entfernen trockener, beschädigter oder zu langer Zweige trägt dazu bei, eine ausgewogene Form zu erhalten, und regt das Wachstum neuer Triebe an.

Regelmäßiges Beschneiden fördert die Bildung neuer Zweige und sorgt dafür, dass die Jadepflanze dichter, ausgewogener und gesünder bleibt.
Regelmäßiges Beschneiden fördert die Bildung neuer Zweige und sorgt dafür, dass die Jadepflanze dichter, ausgewogener und gesünder bleibt.

Neben der Verbesserung des Zierwerts fördert der Rückschnitt eine dichtere und widerstandsfähigere Krone. Die dabei gewonnenen Stecklinge können sogar zur Vermehrung neuer Pflanzen verwendet werden, sofern man sie vor dem Einpflanzen in das Substrat einige Tage lang trocknen lässt.

Der Einfluss der Temperatur

Die Jadepflanze bevorzugt gemäßigtes Klima und verträgt weder Frost noch extreme Kälte gut. Vor allem im Winter, insbesondere in Regionen, in denen die Temperaturen deutlich sinken, ist es ratsam, die Pflanze zu schützen oder sie im Haus zu halten, wobei darauf zu achten ist, dass sie an einem lichtreichen Standort steht.

Außerdem sollte eine längere Einwirkung von kalter Zugluft oder plötzlichen Temperaturschwankungen vermieden werden.

Unauffällige Anzeichen für Probleme

Die Pflanze selbst zeigt meist an, wenn etwas nicht stimmt. Weiche, gelbliche Blätter können auf eine Überwässerung hindeuten, während schrumpelige Blätter meist auf Wassermangel hinweisen.

Andererseits werden ein sehr langsames Wachstum oder übermäßig langgestreckte Triebe meist mit unzureichender Beleuchtung in Verbindung gebracht. Wenn man diese Veränderungen regelmäßig beobachtet, kann man die Pflegeroutine schnell anpassen und schwere Schäden verhindern.

Bei reichlich Licht, mäßiger Bewässerung, einem gut durchlässigen Substrat und etwas Dünger während der Wachstumsphase kann die Jadepflanze Jahrzehnte lang leben und die Größe eines kleinen Baumes erreichen.