3 Hängepflanzen, die jede Wohnung verschönern und selbst in die kleinsten Ecken etwas Grün bringen

Zu wenig Platz für weitere Pflanzen? Diese drei Arten nutzen die Höhe aus, schaffen Platz auf den Flächen und können die Atmosphäre einer Ecke völlig verändern.r.

Mit Hängepflanzen können Sie den vertikalen Raum in einer Wohnung nutzen und für mehr Grün sorgen, ohne den Wohnflächen Platz wegzunehmen.
Mit Hängepflanzen können Sie den vertikalen Raum in einer Wohnung nutzen und für mehr Grün sorgen, ohne den Wohnflächen Platz wegzunehmen.

In einer Wohnung erfüllt jede Fläche oft mehr als einen Zweck, und es ist nicht immer Platz für einen weiteren Blumentopf. Hängepflanzen bieten eine einfache Lösung: sie nutzen den vertikalen Raum, um Grün zu schaffen, ohne wertvollen Platz auf dem Boden oder auf anderen Flächen wegzunehmen.

Außerdem ermöglichen sie es Ihnen, mit verschiedenen Wuchsformen zu experimentieren – von nach unten hängenden Stielen bis hin zu kompakterem Laub und Blättern, die für Helligkeit sorgen. Entscheidend ist, dass Sie Arten wählen, die wirklich für die Bedingungen in Innenräumen geeignet sind, und nicht nur für die Ecke, in der wir sie aufstellen möchten.

Perlenkette: eine Kaskade winziger grüner Kügelchen

Die Perlenkette (Curio rowleyanus) zeichnet sich durch ihre kugelförmigen Blätter aus, die zur Wasserspeicherung geeignet sind. Diese wachsen an schlanken Stielen und können einen unverwechselbaren Hängeeffekt erzeugen, wodurch sich die Pflanze optisch völlig von herkömmlichen Blattpflanzen unterscheidet.

Die kugelförmigen Blätter der Perlenkette speichern Wasser – eine Anpassung, die ihre Toleranz gegenüber Trockenperioden und ihre Empfindlichkeit gegenüber Überwässerung erklärt.
Die kugelförmigen Blätter der Perlenkette speichern Wasser – eine Anpassung, die ihre Toleranz gegenüber Trockenperioden und ihre Empfindlichkeit gegenüber Überwässerung erklärt.

Sie benötigt viel Licht, um einen kompakten Wuchs und Stängel mit weit auseinanderstehenden Blättern zu behalten. Sie verträgt einige Stunden sanftes Sonnenlicht, allerdings sollte man in Innenräumen eine plötzliche Einwirkung von starkem Sonnenlicht vermeiden.

Wie andere Sukkulenten sollte sie erst gegossen werden, wenn das Substrat ausgetrocknet ist. Ständige Feuchtigkeit kann zu Wurzelfäule führen und dazu, dass die Perlen weich und durchscheinend werden oder sich leicht ablösen.

In diesem Fall sollten Sie die Bewässerung einstellen, die Wurzeln überprüfen und alle befallenen Teile entfernen; gesunde Abschnitte können zur Gewinnung neuer Stecklinge verwendet werden.

Schwedischer Efeu: Fülle und Blattwerk, um leere Stellen auszufüllen

Der Schwedische Efeu (Plectranthus verticillatus) bildet lange, biegsame Triebe aus, die mit runden, glänzenden, tiefgrünen Blättern bedeckt sind. Dank seines relativ schnellen Wachstums lässt sich in kurzer Zeit eine buschige Pflanze erzielen, was ihn zu einer interessanten Wahl macht, wenn üppiges Laub gewünscht ist.

Der Schwedische Efeu kann von der Basis aus zahlreiche Triebe bilden und so nach und nach eine üppige Blattmasse entwickeln, die besonders attraktiv ist, wenn man ihn frei wachsen lässt.
Der Schwedische Efeu kann von der Basis aus zahlreiche Triebe bilden und so nach und nach eine üppige Blattmasse entwickeln, die besonders attraktiv ist, wenn man ihn frei wachsen lässt.

Sie schätzt reichlich helles, indirektes Licht, verträgt jedoch etwas geringere Lichtverhältnisse als die Perlenkette. An zu dunklen Standorten kann sie schwache Stängel mit größeren Abständen zwischen den Blättern bilden. Die Bewässerung sollte mäßig sein: Sie benötigt mehr Feuchtigkeit als eine Sukkulente, doch das Substrat sollte zwischen den Wassergaben leicht austrocknen können.

Wenn die Triebe zu lang werden oder an Dichte verlieren, trägt ein leichter Rückschnitt dazu bei, eine kompaktere Form zu erhalten und die Verzweigung zu fördern. Es lohnt sich außerdem, das Laub regelmäßig zu überprüfen und beschädigte Blätter zu entfernen, insbesondere wenn diese zusammen mit Anzeichen übermäßiger Feuchtigkeit auftreten.

Peperomia scandens: leuchtende Blätter, die Ihr Zuhause aufhellen

Peperomia scandens, insbesondere ihre bunten Sorten, hat herzförmige Blätter mit einer Kombination aus Grün- und Cremetönen. Sie wächst tendenziell kompakter als der Schwedische Efeu, doch ihre Blätter bilden einen leuchtenden Kontrast, der selbst auf kleinem Raum gut zur Geltung kommt.

Durch die Kombination aus biegsamen Stielen und herzförmigen Blättern kann die Pflanze entweder natürlich herabhängen oder mit einer leichten Stütze in Form gebracht werden.
Durch die Kombination aus biegsamen Stielen und herzförmigen Blättern kann die Pflanze entweder natürlich herabhängen oder mit einer leichten Stütze in Form gebracht werden.

Um ihre Panaschierung zu erhalten und ein gesundes Wachstum zu fördern, benötigt sie gutes indirektes Licht. Ein zu dunkler Standort kann ihre Vitalität beeinträchtigen und dazu führen, dass sich neue Blätter mit weniger hellen Bereichen entwickeln. Sie sollte daher an einem gut beleuchteten Ort stehen, der vor starker direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist.

Gelbliche oder herabhängende Blätter können auf zu viel Feuchtigkeit hindeuten, während ein allmählicher Verlust der Panaschierung oft mit unzureichendem Licht zusammenhängt. Während der aktiven Wachstumsphase kann die Pflanze von einem ausgewogenen Flüssigdünger profitieren, der etwa einmal im Monat ausgebracht wird, wobei stets die vom Hersteller empfohlene Dosierung einzuhalten ist.

Substrat und Struktur: zwei entscheidende Faktoren, um das Wachstum optimal zu fördern

Obwohl alle drei Arten in Innenräumen angebaut werden können, ist es nicht ratsam, für alle genau dieselbe Erde zu verwenden.

  • Die Perlenkette benötigt ein besonders luftiges, schnell entwässerndes Substrat, daher eignet sich eine Kaktus- und Sukkulentenmischung sehr gut. Wenn Sie Ihre eigene Mischung herstellen, können Sie durch Zugabe von Perlit, Bimsstein oder grobem Sand die Entwässerung verbessern und eine übermäßige Wasserspeicherung verhindern.
Die Wahl eines geeigneten Substrats erleichtert die Regulierung der Feuchtigkeit im Wurzelbereich, während leichte Stützen eine einfache Möglichkeit bieten, das Wachstum einiger Arten zu lenken.
Die Wahl eines geeigneten Substrats erleichtert die Regulierung der Feuchtigkeit im Wurzelbereich, während leichte Stützen eine einfache Möglichkeit bieten, das Wachstum einiger Arten zu lenken.
  • Für Schwedischen Efeu und Peperomia scandens kann ein Standard-Zuchtsubstrat für Zimmerpflanzen ausreichend sein, wobei man reine Gartenerde und Mischungen, die sich nach mehrmaligem Gießen verdichten, am besten vermeiden sollte. Zur Verbesserung der Drainage und Belüftung kann Perlit beigemischt werden, während ein geringer Anteil an Kokosfasern oder feiner Rinde dazu beiträgt, eine stabilere Struktur zu erhalten.

Was ihr Wachstum angeht, bieten Schwedischer Efeu und Peperomia scandens zudem die Möglichkeit, mit kleinen Stützen, Reifen oder leichten Konstruktionen zu experimentieren, wenn man einige ihrer Triebe lenken möchte, anstatt sie frei herabhängen zu lassen.