Bis in den November 2018 hinein zu trocken und zu warm!

Nach den neusten Berechnungen könnten Dürre und Wärme bis November erhalten bleiben. Es ist keine grundlegende Änderung der Großwetterlage in Sicht. Was bedeutet das für Deutschland?

Anneliese Lunkenheimer Anneliese Lunkenheimer 14 Sep 2018 - 01:20 UTC
Dürre ohne Ende
Die extreme Trockenheit könnte aktuellen Berechnungen zufolge noch bis Ende November weitergehen.

Seit Monaten ist es in Deutschland deutlich zu trocken und auch viel zu warm. Beides- Dürre und Wärme- wollen auch in den kommenden Tagen einfach nicht weichen. Es geht insgesamt sehr sommerlich weiter. In der kommenden Woche kann es sogar schon wieder eine kleine Hitzewelle geben. Die Temperaturen erreichen bis zu 33 Grad im Schatten. Geht das so die nächsten Wochen weiter?

Nach den neusten Monatsvorhersagen sieht es ganz danach aus! Eine drastische Abkühlung ist einfach nicht in Sicht. Der Oktober und der November könnten den neusten Berechnungen zufolge nun ebenfalls zu warm und zu trocken ausfallen. Das würde noch mal eine dramatische Zuspitzung der Lage bedeuten. In Deutschland wäre flächendeckender Landregen dringend notwendig.

Oktober und November wärmer als im langjährigen Durchschnitt

Schaut man sich die aktuellen Monatsprognosen an, wird einem Angst und Bange. Es bleibt einfach nur sehr warm und trocken. Bereits in der kommenden Woche können stellenweise 30 Grad und mehr erreicht werden. Schuld daran ist der ex-Hurrikan Helene. Er pumpt aus dem Mittelmeerraum noch mal sehr heiße Luft nach Deutschland. Doch wann nimmt diese Wärme ein Ende?

Ein Ende ist derzeit nicht absehbar. Schaut man sich den Wettertrend der kommenden 10 bis 14 Grad an, so geht es durchweg zu warm und zu trocken weiter. Der September ist schon jetzt 3,6 Grad wärmer als im langjährigen Mittel. Für den Oktober und den November rechnet der US-Wetterdienst NOAA ebenfalls mit jeweils zwei zu warmen Monaten. Im November könnte es 1 bis 2 Grad wärmer werden und der November könnte sogar 2 bis 3 Grad wärmer als im langjährigen Klimamittel ausfallen.

Kaum Regen in den nächsten Wochen

Neben der Wärme ist die extreme Trockenheit - kurz Dürre genannt - ein großes Problem. Landregen bleibt weiterhin aus. Schaut man sich die Monatsprognosen für Oktober und November in Sachen Niederschläge an, so erkennt man recht fix, dass es deutlich zu trocken weitergehen könnte. Das ist keine echte Wettervorhersage, wohl aber ein erster grober Trend. Nach der bisherigen Vorgeschichte in diesem Jahr ist das alles auch gar nicht so unwahrscheinlich.

Hurrikan Helene
ex-Hurrikan Helene nähert sich am Montag Europa und liegt westlich vor Frankreich. Er bringt uns den Sommer.

Die nächsten 7 Tage bringen uns auf alle Fälle extrem viel Wärme und Trockenheit. Nächste Woche stellt sich eine Wetterlage wie im Hochsommer ein. Im Südwesten sind sogar Spitzenwerte bis 33 Grad im Schatten möglich. Das sind Werte die man normalerweise im Juni oder Juli erwarten kann. Nächste Woche ist allerdings bereits die zweite Septemberhälfte angebrochen!

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