Endlich verraten! So heißt das süße Hippo-Baby aus dem Zoo Berlin – der Name überrascht
Das Hippo-Baby im Zoo Berlin hat endlich einen Namen. Am 10. Juni ist dieser ganz offiziell verkündet worden. In Anwesenheit der stolzen Patin Enie van de Meijklokjes.

Man nehme ein niedliches Tierbaby mit großen Kulleraugen, den wohl beliebtesten Snack der Deutschen und würze es mit einer Prise Berliner Hippo-Nostalgie – heraus kommt der frisch gebackene Publikumsliebling dieses Sommers: Brötchen.
Mit ihrem neuen Namen ist die kleine Hippo-Dame absolut en vougue: "Tiere nach Nahrungsmitteln zu benennen, scheint derzeit ein beliebter Internettrend zu sein", stellt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem fest. "Genau genommen wusste man in Berlin aber schon vor Jahrzehnten, dass kleine runde Snacks sich hervorragend als Tiernamen eignen: Flusspferddame Bulette gehörte bis 2005 zu den ganz großen Lieblingen im Zoo Berlin."
Hippo-Baby Brötchen passt sich perfekt an
Mit seinem markanten Namen reiht sich das kleine Zwergflusspferd in die Riege bekannter Hippo-Persönlichkeiten im Zoo Berlin ein. Auch international begeistern Tiere wie Pinguin Pesto sowie die Zwergflusspferde Haggis, Moo Deng und Poppy mit ihren originellen, essensinspirierten Namen die Fans. Das inzwischen über 20 Kilogramm schwere Jungtier hat in den vergangenen Tagen zusammen mit seinen "Bademeister*innen" fleißig an der Wassergewöhnung gearbeitet. So war es schon einen Monat nach seiner Geburt am 9. Mai bereit für den ersten Ausflug auf die große Außenanlage. Deutlich früher als Schwester Toni, die erst 2,5 Monate nach ihrer Geburt die Außenanlage eroberte.
Die Namenspatenschaft übernimmt Backfee Enie van de Meiklokjes
Mit einem guten Gespür für das richtige Rezept von süßen Lieblingen übernimmt nun Deutschlands wohl bekannteste Backfee die Ehrenpatenschaft für das kleine Brötchen: Enie van de Meiklokjes. "Zoo, Tierpark und Aquarium Berlin sind für mich ganz wichtige Institutionen in unserer Hauptstadt. Ich bin in Potsdam aufgewachsen und lebe in Berlin, da gehören diese Orte einfach dazu“, sagt die Moderatorin. "Umso schöner ist es, jetzt selbst ein Teil davon zu sein. Ich freue mich sehr, die Ehrenpatenschaft für das kleine Brötchen zu übernehmen und den Zoo dabei zu unterstützen, sich noch mehr für den Schutz bedrohter Arten wie der Zwergflusspferde einzusetzen."

Warum Zwerglusspferde so besonders sind
Zwergflusspferde zählen zu den seltensten Säugetieren Afrikas. Laut der International Union for Conservation of Nature (IUCN) gibt es im natürlichen Lebensraum in Westafrika nur noch weniger als 2.500 ausgewachsene Zwergflusspferde – Tendenz sinkend. An der Elfenbeinküste, in Guinea, Liberia und Sierra Leone gibt es die scheuen Wald- und Sumpfgebiets-Bewohner noch. In Nigeria sind sie bereits ausgestorben. Ihre größte Bedrohung ist der Mensch. Er ist für den Verlust ihres Lebensraumes durch Rodung der Wälder für Bergbau und landwirtschaftliche Nutzung verantwortlich. Moderne Zoos leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Erhaltungszucht, sondern unterstützen zugleich Schutzmaßnahmen in den Herkunftsländern der Tiere.