Valentinstag 2026: Was hinter dem romantischsten Tag des Jahres steckt
Am 14. Februar dreht sich alles um Liebe: Von heiligen Ursprüngen bis Rosen, Schokolade und Gesten der Zuneigung - so feiern wir den Valentinstag in Deutschland.

Am 14. Februar verwandelt sich die Welt für einen Tag in ein rosarotes Kaleidoskop aus Herzen, Blumen und Liebesbotschaften. Von Schaufenstern bis Social Media, von Frühstückstischen bis Abendessen bei Kerzenschein: Für viele Menschen ist der Valentinstag mehr als nur ein Datum im Kalender. Doch woher kommt dieses Fest, das die Liebe feiert, und wie hat es seinen Weg nach Deutschland gefunden?
Der Ursprung liegt im dritten Jahrhundert nach Christi
Die Wurzeln des Valentinstags liegen tief in der Geschichte. Schon im alten Rom gab es das Fest der Lupercalia, ein rituelles Fruchtbarkeitsfest, das Mitte Februar gefeiert wurde. Später verschmolz dieses heidnische Fest mit dem Gedenktag des heiligen Valentin von Terni, eines Priesters, der im dritten Jahrhundert nach Christi, Verliebte trotz Verbot traute und damit zum Symbol für romantische Liebe wurde. Die Legende besagt, dass Valentin Liebesbriefe schrieb, manchmal signiert mit den Worten "Dein Valentin"– der Ursprung der bekannten Liebesbotschaften.
In den USA haben Blumenhändler & Co. Hochsaison
Über die Jahrhunderte entwickelte sich der Valentinstag in England und Frankreich zu einem festlichen Anlass, an dem Liebespaare Gedichte, Karten und kleine Geschenke austauschten. Erst im 19. Jahrhundert gelangte der Brauch nach Nordamerika, von dort breitete er sich weltweit aus. Heute ist der Valentinstag ein globales Phänomen, bei dem Blumenhändler, Konditoren und Juweliere Hochsaison haben.
Nicht nur Verliebte stehen im Fokus des Valentinstags
In Deutschland hat der Valentinstag in den letzten Jahrzehnten an Popularität gewonnen, wenn auch nicht ohne Kritik. Traditionell schenken Paare Rosen, Pralinen oder selbstgebastelte Geschenke. Restaurants werben mit romantischen Menüs, und mancherorts organisieren Hotels und Eventlocations besondere "Liebesarrangements". Neben klassischen Paaren entdecken auch Freunde und Familien die Gelegenheit, sich gegenseitig ihre Zuneigung und Wertschätzung zu zeigen. In Form von Karten, Blumen oder kleinen Aufmerksamkeiten.
Die universelle Sehnsucht nach Nähe und kleinen Gesten
Doch Valentinstag ist nicht nur Kommerz. Für viele ist er ein Anlass, innezuhalten und Liebe bewusst zu feiern. Sei es in Partnerschaften, Freundschaften oder in der Familie. In einer schnelllebigen Zeit, in der Gefühle oft zwischen Alltagsstress und digitalen Benachrichtigungen verloren gehen, lädt der 14. Februar dazu ein, wieder innezuhalten, Wertschätzung auszudrücken und Momente der Zuneigung zu schaffen. Denn am Valentinstag geht es um mehr als die sichtbaren Symbole. Es geht um die universelle Sehnsucht nach Nähe, um kleine Gesten, die Großes bewirken, und um das Versprechen, dass Liebe, in welcher Form auch immer, sichtbar und spürbar sein darf.