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Chaotische Sturmnacht in Lissabon: Überschwemmungen fordern Todesopfer!

Starker Regen, Gewitter, überschwemmte Straßen, Häuser, Geschäfte und Autos, die von den Wassermassen mitgerissen wurden. So lässt sich eine der chaotischsten Sturmnächte der letzten Zeit im Großraum Lissabon zusammenfassen. Leider gab es auch einen Todesfall. Sehen Sie sich die beeindruckenden Bilder an.

Eine stürmische Nacht, wie sie der Großraum Lissabon in der Nacht zum Mittwoch erlebte, war angesichts der vorhergesagten Zugbahn des Tiefs und der damit verbundenen Fronten bereits absehbar. Wir hatten es hier bei Meteored in der vergangenen Woche bereits mehrfach vorweggenommen. In der vergangenen Nacht wurde das Stadtbild von Lissabon völlig verklärt und die Aufzeichnungen in den sozialen Netzwerken vervielfachten sich.

Die Wetterbedingungen waren am vergangenen Mittwochabend so ungünstig, dass die IPMA eine rote Warnung aussprechen musste: Starker Regen im gesamten Großraum Lissabon, Gewitter, überflutete Straßen, Häuser, Geschäfte, Restaurants und U-Bahn-Stationen, überschwemmte und weggeschwemmte Autos und zahlreiche Sachschäden. Alles ist in den Videos zu sehen, die wir auf Twitter zusammengestellt haben.

Auch der Flughafen Humberto Delgado (Lissabon) blieb nicht verschont, wo ein Flugzeug und ein mutmaßlicher Gepäckwagen von den Wassermassen weggeschwemmt wurden. Auch Straßen wurden gekürzt und Buslinien mussten geändert werden.

Leider gibt es auch den Tod einer Frau von etwa 55 Jahren zu beklagen, die am Mittwochabend in Algés, Gemeinde Oeiras, aufgrund von Überschwemmungen in seinem Haus starb, nach einer Quelle des Katastrophenschutzes. Nach offiziellen Angaben (IPMA) betrug die Gesamtniederschlagsmenge am 7. Dezember an der Wetterstation Lissabon/Gago Coutinho 75,1 mm.

In der Bilanz vom Donnerstag teilte der Einsatzleiter José Miranda mit, dass seit Beginn des Sturms 849 Vorfälle registriert wurden. Die Bezirke Lissabon und Setúbal waren von den starken Regenfällen am stärksten betroffen. 47 Menschen wurden aus ihren Fahrzeugen gerettet, 10 Obdachlose und 100 Menschen wurden vorübergehend aus ihren Häusern vertrieben.

Der Kommandant der Feuerwehr von Lissabon, Tiago Lopes, erklärte gegenüber Lusa: "Die Tunnel von Campo Grande, der Bereich Campo Pequeno und die Avenida João XXI sind gesperrt. Die Avenida 24 de Julho ist ebenfalls gesperrt, ebenso die Avenida de Berna".

Seien Sie gewarnt: In den kommenden Stunden und Tagen werden die potenziell starken Regenfälle und die Gefahr von Überschwemmungen anhalten.