Russische Forscher warnen: Droht Europa 2025/26 ein Jahrhundertwinter mit Polarwirbel-Kollaps und Schneechaos?

Schock-Prognose aus Russland: Neue Warnungen deuten auf einen extremen Winter hin, der Europa schon bald eiskalt treffen könnte.

Kälteschock im kommenden Winter 2025/26? Das sagen zumindest russische Forscher.
Kälteschock im kommenden Winter 2025/26? Das sagen zumindest russische Forscher.

Ausgerechnet aus den russischen Forschungszentren kommen jetzt alarmierende Töne. Während westliche Modelle noch von einem unspektakulären Mildwinter sprechen, warnen Experten östlich des Urals vor einem möglichen Kältehammer, der Europa ab Dezember erfassen könnte. Besonders Moskauer Meteorologen weisen auf ungewöhnliche Strömungsmuster im Polarwirbel hin. Diese könnten die gesamte Zirkulation der Nordhalbkugel durcheinanderwirbeln – mit Folgen, die selbst erfahrene Klimaforscher erschüttern würden.

Polarwirbel im Visier der Wissenschaft

Der Polarwirbel gilt als Schlüssel für die Winterentwicklung. Gerät er ins Wanken, kann es zu massiven Kaltluftausbrüchen nach Europa kommen. Russische Modelle sehen genau dafür eine deutlich erhöhte Wahrscheinlichkeit. Schon jetzt zeigen Stratosphärenbeobachtungen, dass sich Anomalien aufbauen, die an historische Kältewinter erinnern. Experten vergleichen die Lage mit den Katastrophenjahren 2009/10 und 1985/86, als halb Europa im Schneechaos versank. Sollte sich dieses Szenario wiederholen, drohen wochenlange Dauerfrost-Phasen und Schneemassen, die den Verkehr lahmlegen könnten.

Gefahr durch sibirische Kältepeitsche

Besonders brisant: Sibirische Hochdruckgebiete könnten nach den russischen Prognosen in diesem Winter ungewöhnlich stark werden. Eine solche „Kältepeitsche“ würde eiskalte Luftmassen direkt nach Mitteleuropa lenken. Das Resultat wären Temperaturen weit unter -20 Grad – und das nicht nur für wenige Tage. Die Forscher warnen, dass selbst westeuropäische Länder wie Deutschland, Frankreich oder Großbritannien ins Visier geraten könnten. Für Winterfans klingt das nach einem Traum in Weiß, doch für die Infrastruktur wäre es ein echter Albtraum.

Konflikt der Modelle

Während die Russen also Alarm schlagen, klingen die NOAA-Prognosen aus den USA fast schon langweilig. Dort rechnet man auf Basis des GFS-Modells mit einem Mildwinter, dominiert von Westwinden und Regen statt Schnee. Diese krassen Gegensätze zwischen Ost und West sorgen für Verwirrung – und für Hoffnung bei all jenen, die sehnsüchtig auf ein Wintercomeback warten. Denn klar ist: Selbst kleine Veränderungen in der Atmosphärendynamik könnten das Pendel komplett in Richtung Kälte ausschlagen lassen.

Hoffnung oder Hype?

Noch bleibt ungewiss, welches Szenario sich durchsetzt. Russische Forscher warnen, NOAA bleibt gelassen – und Millionen Winterfans hängen zwischen Euphorie und Ernüchterung. Doch die Erfahrung zeigt: Extreme Winter kommen meist dann, wenn sie niemand mehr erwartet. Deshalb bleibt die Spannung hoch. Ob der Winter 2025/26 nun tatsächlich ein Jahrhundertwinter oder doch nur ein laues Lüftchen wird, entscheidet sich in den kommenden Wochen. Eins steht jedoch fest: Die russische Warnung hat dem Winter eine völlig neue Dramatik verliehen – und lässt Fans hoffen, dass die Kältekeule bald zuschlägt.