Bumble-Umfrage: Deutsche Singles starten 2026 die "Ära der Selbstreflexion"
Eine aktuelle Studie von Bumble zeigt: Über die Hälfte der Singles in Deutschland (62,5 %) haben bewusst innegehalten, um ihre eigenen Dating-Gewohnheiten aus dem Jahr 2025 zu hinterfragen.

Das neue Jahr ist da und mit ihm ein radikaler ehrlicher Blick in den Spiegel. Deutsche Singles reflektieren zum Jahresstart nicht mehr nur ihr Gegenüber, sondern vor allem sich selbst. Eine aktuelle Studie von Bumble, der Dating-App, bei der Frauen den ersten Schritt machen, zeigt: Über die Hälfte der Singles in Deutschland (62,5 %) haben bewusst innegehalten, um ihre eigenen Dating-Gewohnheiten aus dem Jahr 2025 zu hinterfragen.
2026 wird das Jahr des internationalen Datings
Das Ziel für 2026? Mehr Self-Awareness und weniger "Repeat"-Taste bei alten Fehlern. Diese neue Klarheit markiert den Beginn einer Ära, in der Singles genau wissen, was ihnen guttut – und was nicht. Mehr als drei Viertel der Befragten (77,9 %) geben an, dass sie aktiv aus den Erfahrungen des letzten Jahres lernen wollen, anstatt alte Muster zu wiederholen. 2026 wird das Jahr des intentionalen Datings.
Warum sich der Frühjahrsputz fürs Liebesleben jetzt wirklich lohnt
Die Studie enthüllt die Top 3 der "Bad Habits", die deutsche Singles 2026 ablegen wollen:
- Digitale Ignoranz: Menschen tagelang auf „Gelesen“ lassen (17,9 %)
- Mixed Signals: Das Senden von gemischten Signalen (15,9 %)
- Oversharing: Zu früh zu viel preisgeben (15,2 %)
Stattdessen setzen Singles auf einen "Frühjahrsputz" für ihr Liebesleben: Unverbindliche Vibes fliegen raus, Platz für echte Begegnungen wird geschaffen.
Der Fokus liegt auf Empathie und Verbindlichkeit
Gleichzeitig priorisieren Singles positive Verhaltensweisen, die sie mit ins neue Jahr nehmen: Klare Kommunikation (21,6 %), Respekt und Zuverlässigkeit (32 %) und das Sprechen über Emotionen – ohne, dass es komisch wird (17,5 %). Dieser Trend zum achtsamen Dating zeigt, dass die "Low-Effort-Kultur" ausgedient hat. Emotionale Klarheit ist die neue Dating-Währung. Dabei geht es nicht um Selbstoptimierungsdruck, sondern um persönliches Wachstum. Beeindruckende 92,7 % der Singles geben an, dass Self-Love und die eigene Weiterentwicklung für sie 2026 oberste Priorität haben.
"Das Ziel ist nicht ,härter' zu daten, sondern ehrlicher"
"Die gute Nachricht ist: Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen, muss sich nicht schwer anfühlen", sagt Shan Boodram, Beziehungsexperte bei Bumble. "Gesunde Beziehungen basieren auf Selbsterkenntnis, emotionaler Regulierung und Gegenseitigkeit. Das Ziel für 2026 ist nicht, ‚härter‘ zu daten, sondern ehrlicher. Wer seine eigenen Muster versteht und Bedürfnisse klar kommuniziert, findet eher Menschen, die genau dasselbe tun."