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Am Montag extreme Unwetter mit Hagel und Sturzregen!

Aufgepasst: Heute kommt es im Süden von Deutschland zu einer extremen Unwetterlage. Größere Gewitterzellen ziehen heran und bringen teilweise Hagel, Sturzregen und Sturmböen.

Dominik Jung Dominik Jung 11 Juni 2018 - 06:19 UTC
Schwere Unwetter
Ab dem Mittag legen im Süden Deutschlands schwere Unwetter los. Es kommt zu Starkregen und Hagel.

Der Start in die neue Arbeitswoche wird im Süden turbulent ausfallen. Erst ist es überall noch recht freundlich und sonnig, doch dann brodeln recht schnell die Wolken in die Höhe. Aus Frankreich ziehen dann zum Teil heftige Unwetter heran. Besonders betroffen sind der Süden und die Gebiete entlang der Mainlinie. Los geht es im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Dann breitet sich das ganze immer weiter aus. Lokal kann es sehr heftig zur Sache gehen. Es kommt wieder zu großem Hagel, sturzflutartigem Regen und zu schweren Sturmböen. Wie immer wird es nicht jeden treffen, aber dort wo die Gewitter abladen kann es ganz schön heftig zur Sache gehen.

Die Luft ist heute im Süden oftmals sehr drückend schwül. Die Taupunkt ist ein Maß für die Schwüle der Luft. Liegt er bei 16 Grad und mehr, dann empfinden wir die Luft als schwül. Am heutigen Montagnachmittag liegen die Taupunkte im Süden von Deutschland teilweise bei 19 bis 21 Grad. Damit ist die Luft als extrem schwül einzustufen. In der feuchten Luft bilden sich dann auch die heftigen Schauer und Gewitter. Diese bringen dann eine Abkühlung, aber eben auch ein sehr hohes Unwetterpotenzial.

Ab dem Wochenende schon wieder Unwetterpotenzial

Am frühen Montagnachmittag ziehen die Gewitter im Südwesten auf und werden sich bis zum Abend über weite Teile Süddeutschlands ausdehnen. Lokal kann es heftig regnen, blitzen und hageln. Erst in der Nacht zum Dienstag lassen die Gewitter nach, aber lokal setzt dann starker Dauerregen ein. Die Höchstwerte erreichen heute 18 bis 29 Grad, morgen erwärmt sich die Luft auf 15 bis 25 Grad, dabei ist es bei Regen am kühlsten. Auch der Dienstag bringt weitere Schauer und Gewitter. Weiterhin wird der Süden um Focus stehen. Am Mittwoch werden dann noch 15 bis 23 Grad erreicht und man kann endlich mal wieder durchlüften.

Hagel droht
Während den heutigen Unwettern kann es lokal zu schwerem Hagelschlag kommen.

Auch am Donnerstag sind die Höchstwerte mit 18 bis 26 Grad noch recht angenehm, aber auch Westen ziehen schon die nächsten Regenwolken heran. Stellenweise kann es dann schon wieder Gewitter geben. Nach einem 20 bis 26 Grad warmen Freitag kann dann am Samstag und Sonntag wieder die 30-Grad-Marke fallen. Das kann besonders im Nordosten der Fall sein und dort drohen dann schon wieder die nächsten heftigen Unwetter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel. Die Höchstwerte erreichen am Samstag 23 bis 30 und am Sonntag 22 bis 32 Grad.

Gefahr beim Public Viewing

Am Donnerstag beginnt zudem die Fußballweltmeisterschaft in Russland. Da beginnt in Deutschland an vielen Orten auch wieder das beliebet Public Viewing, also das gemeinsame Fußballschauen. Oftmals finden diese Veranstaltungen im Freien statt. Das erste Spiel der deutschen Mannschaft findet am kommenden Sonntag um 17 Uhr statt. Besonders im Osten besteht dann ein sehr hohes Gewitterrisiko. Die Veranstalter sollten die daher die aktuelle Wetterlage sehr gut im Auge behalten. Im Freien besteht bei Gewittern Lebensgefahr.

Der Juni wird ab Mittwoch etwas abkühlen. Das hat er sich auch verdient, denn bisher ist es der wärmste Juni aller Zeiten. Wäre der Monat heute zu Ende, dann hätte er einen Mittelwert von 19,7 Grad. der bisher wärmste Juni war der Juni 2003. Damals wurden 19,4 Grad erreicht. Doch noch hat der Juni ein paar Wochen vor sich. Schauen wir mal, ob es am Ende für einen Platz in den Top 5 der wärmsten Juni-Monate aller Zeiten reicht oder vielleicht sogar für Platz 1. Das wäre allerdings dann schon der dritte Rekordmonat in Folge. Das hat es seit Beginn der Wetteraufzeichnungen noch nie gegeben!

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