Wetterforscher warnt: „Das ist für einen April extrem ungewöhnlich – und könnte jetzt richtig gefährlich werden“

Eigentlich ist der April ein Monat, der vom Wechsel lebt – Sonne, Wolken, Schauer. Doch genau das fehlt in diesem Jahr auffällig. Stattdessen macht sich Trockenheit breit.


In den kommenden Tagen haben wir es mit einer recht stabilen Hochdrucklage zu tun. Das bedeutet vereinfacht gesagt: Das Wetter „steht“. Tiefdruckgebiete vom Atlantik, die uns normalerweise Regen bringen würden, kommen kaum durch oder werden deutlich abgeschwächt. Für viele Regionen deutet sich eine längere trockene Wetterphase an!

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Für einen April ist das in dieser Ausprägung schon eher ungewöhnlich.

Wenn Regen kaum noch Wirkung hat

Natürlich gibt es hin und wieder Wolken und auch mal einen Schauer. Aber wenn man sich die Mengen anschaut, dann ist das oft nicht mehr als ein kurzes Anfeuchten der Oberfläche. Vieles verdunstet direkt wieder. Gerade aus meteorologischer Sicht spricht man hier von nicht wirksamem Niederschlag – er fällt zwar, bringt aber praktisch nichts.

Sonne als zusätzlicher Faktor

Was die Situation zusätzlich verschärft: Immer wieder längere sonnige Abschnitte. Besonders im Süden startet der Tag oft freundlich, später ziehen ein paar Wolken auf.

Die Temperaturen liegen dabei meist zwischen 16 und 21 Grad, also durchaus mild. Klingt erstmal angenehm – ist für die Böden aber eher problematisch, weil die Verdunstung deutlich zunimmt.

Kühle Nächte bremsen die Erholung

Nachts kühlt es dagegen spürbar ab, teils bis in den Bereich um den Gefrierpunkt. Lokal tritt sogar Bodenfrost auf. Das ist eine typische Frühjahrserscheinung, aber in Kombination mit der Trockenheit ungünstig. Denn die Böden können so kaum Feuchtigkeit speichern oder nachziehen.

Der Blick auf die nächsten Tage

Auch im weiteren Verlauf ändert sich wenig. Es bleibt überwiegend ruhig, mit einem Mix aus Sonne und Wolken. Einzelne Schauer sind zwar möglich, aber weiterhin zu schwach und zu selten, um etwas an der Gesamtsituation zu ändern. Die Temperaturen bewegen sich meist zwischen 13 und 19 Grad.

Ein Problem, das sich aufbaut

Was dabei oft unterschätzt wird: Trockenheit entsteht schleichend. Nach dem bereits trockenen Winter und dem ebenfalls niederschlagsarmen März baut sich nun ein zunehmendes Defizit auf.

Die Waldbrandgefahr steigt entsprechend an und erreicht vielerorts bereits Stufe 3 bis 4 von 5. Wenn sich an der Wetterlage nichts ändert, könnte sich daraus eine ernsthafte Frühjahrsdürre entwickeln.

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