Westfalen aufgepasst: Schwere Gewitter bedrohen das Ferienfinale – Gefahr an Badeseen, in Freibädern und auf Sportplätze
Noch einmal an den Badesee oder ins Freibad! Ferienkinder und Eltern aufgepasst: Heute Abend drohen NRW schwere Gewitter. Prüft Warnungen in der Wetterapp, beobachtet den Himmel und sucht rechtzeitig Schutz!

Liebe Eltern, besprecht vor dem Losgehen, wo eure Kinder bei einem Gewitter Schutz finden. Ein entlegener Badeplatz ohne festes Gebäude in erreichbarer Nähe ist heute keine gute Wahl. Von Westen nehmen die Wolken zu, am Nachmittag können erste Schauer aufziehen.
Ab dem Abend drohen örtlich kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Wann genau sie euren Ort erreichen, bleibt unsicher. Verfolgt deshalb aktuelle Warnungen und verschiebt den Heimweg nicht bis zum letzten Moment. Gerade an unbekannten Badeseen solltet ihr vorher prüfen, wie weit der Weg zum nächsten sicheren Gebäude ist. Ein plötzliches Gewitter lässt wenig Zeit für eine spontane Suche.
Beim ersten Donner zählt kein letzter Sprung ins Wasser
Und ihr Ferienkinder:
Auch wenn das Wasser herrlich abkühlt und das Fußballspiel gerade spannend wird, bei Donner ist Schluss.
Verlasst Wasser, Ufer und offene Sportflächen sofort. Wartet nicht auf die ersten Regentropfen, denn Blitze können abseits des Regens einschlagen.
Geht in ein festes Gebäude oder ein geschlossenes Auto mit Metallkarosserie.
Beachtet die Anweisungen der Badeaufsicht. Erst frühestens 30 Minuten nach dem letzten Donner könnt ihr wieder hinaus.
Zeltnacht geplant? Diese Nacht kann gefährlich werden
Auch für eine Übernachtung im Zelt oder einen langen Abend am See sind die Aussichten ungünstig. Nachts ziehen zusammenhängende Gewittergebiete über NRW hinweg. Örtlich drohen heftiger Starkregen und Hagel, vereinzelt sind sogar orkanartige Böen möglich. Dann können Äste abbrechen und lose Gegenstände herumfliegen.
Liebe Eltern: Sichert Gartenmöbel rechtzeitig, solange es noch ruhig ist. Bleibt bei überfluteten Straßen auf Abstand und fahrt keinesfalls durch überflutete Unterführungen. Mit 19 bis 16 Grad bleibt die Nacht ausgesprochen mild.

Freitag: Die Hitze geht, die Gewittergefahr bleibt
Die Gewitter entstehen in zunehmend feuchter, instabiler Luft. Eine heranziehende Tiefdruckrinne fördert das Aufsteigen; unterschiedliche Windverhältnisse in der Höhe können langlebige Gewitterverbände begünstigen.
Deshalb ist Freitag noch kein Tag zum Aufatmen. Besonders nachmittags sind erneut Gewitter mit Starkregen, Hagel und kräftigen Böen möglich, vereinzelt auch Unwetter durch heftigen Regen. Die Temperaturen erreichen nur noch 20 bis 25 Grad, auf dem Kahlen Asten etwa 18 Grad.
Sonntag macht wieder Lust auf Ferien draußen
Am Samstag bleibt ein Ausweichprogramm sinnvoll: Bei 20 bis 24 Grad kann zeitweise Regen fallen, besonders nachmittags. Böiger Südwestwind begleitet euch. Sonntag sieht für einen Ferienausflug freundlicher aus: überwiegend trocken, etwas Sonne und 21 bis 25 Grad. Nachts folgt neuer Regen. Die kommende Woche beginnt wechselhaft, später könnten freundlichere Abschnitte folgen. Für sichere Tagesdetails bis zum zehnten Tag ist es noch zu früh.