Experte spricht von "brachialer Wetterwende" ab Ostern: Der April startet rekordverdächtig!

Damit hat wohl kaum einer gerechnet. Der erste Sommertag des Jahres steht schon Anfang April bevor. Verschiedene Wettermodelle rechnen mit 25 oder gar 26 Grad rund um Ostermontag und Dienstag.
Der März ist recht kalt geendet. Dabei gab es sogar noch einmal Schnee und Schneeregen. Selbst zum Start in den April gab es stellenweise am Mittwoch noch etwas Schnee im Süden unseres Landes, besonders in den Hochlagen der Schwäbischen Alb und im Schwarzwald. Doch nun beruhigt sich das Wetter so langsam, denn das Hoch Peter ist heute zu Gast. Es schwächelt am Gründonnerstag und Karfreitag ein wenig, daher kann es besonders im Westen zu etwas Regen oder Sprühregen kommen.
Doch zum Wochenende lockern die Wolken auf und es wird langsam freundlicher – und das dann genau zum langen Osterwochenende. Da kommt doch direkt gute Laune auf. Aus Südwesteuropa strömen sehr warme Luftmassen nach Mitteleuropa und Deutschland, und die bringen dann offenbar eine echte Wärmespitze unmittelbar nach den Ostertagen.
Dienstag wird bisher wärmster Tag des Jahres: Erster Sommertag möglich
Einen Höhepunkt gibt es dann am Dienstag. Da wird es besonders im Westen und Süden sehr warm. Jedes der führenden Wettermodelle zeigt dort in den vergangenen Stunden sehr hohe Temperaturen. Egal ob in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz oder Baden-Württemberg: Vieles deutet darauf hin, dass die Spitzenwerte am Dienstag bis zu 25 oder 26 Grad erreichen werden.

Das wäre dann sogar schon der erste Sommertag des Jahres 2026 und das am 7. April. Das ist eher ungewöhnlich früh, würde aber nahtlos an das Wettergeschehen der letzten Wochen anknüpfen. Seit Ende Februar war es ja deutlich zu warm für die Jahreszeit. Auch der März ist "zu warm" geendet und deutlich zu trocken.
Trockenheit verschärft sich weiter
Gerade bei den Niederschlägen gibt es kaum etwas Neues zu berichten. Die insgesamt trockene Großwetterlage dauert auch über das lange Osterwochenende unvermittelt ab. Zwar sind vereinzelt noch ein paar Schauer möglich, doch die Niederschlagssummen halten sich arg in Grenzen. Der März 2026 brachte ein Niederschlagsdefizit von rund 40 Prozent. Das heißt, es fielen nur rund 60 Prozent der für März üblichen Regenmengen.
Bereits der Winter 2025/26 war deutlich trockener als üblich. Da ist der nun sehr trockene März eher schlecht und der April scheint zumindest in seinen ersten Tagen auch nicht besser werden zu wollen.
Ungewöhnlich früh im Jahr bereits sehr warm
Schon seit Ende Februar erleben wir eine sehr warme Wetterphase, sehr früh gab es Tageswerte bis 20 Grad, jetzt könnte es die ersten Sommertage geben, und das bereits Anfang April. Das gab es auch in früheren Zeiten immer wieder mal, ist aber durchaus als sehr ungewöhnlich einzustufen!
Da darf man gespannt sein, welche Überraschungen der April noch für uns bereithalten wird! Der Mai 2026 soll laut den aktuellen CFS-Prognose übrigens deutlich wärmer als "normal" ausfallen. Die Prognosen gehen von 1 bis 2 Grad üner dem Klimamittel der Jahre 1991 bis 2020 aus.
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