Unwetterlage geht weiter: Am Wochenende neue Stürme!

Die Westwetterlage scheint anzuhalten. Bereits am Wochenende könnte sich in weiten Teilen Deutschlands eine neue Sturmwetterlage einstellen. Dazu gibt es auch wieder viel Regen. Damit steigt die Hochwasserfefahr wieder deutlich an.

Thomas Dengfurt Thomas Dengfurt 10 Feb 2020 - 18:05 UTC
Sturm und vieln Regen
Der Sturm bringt neben viel Wind auch reichlich Regen. Damit steigt die Hochwassergefahr wieder deutlich an.

Vom Winter fehlt nach wie vor jede Spur. Stattdessen sind wir fest im Griff von Sturm- und Orkanböen. Nun gab es sogar im Flachland Orkanböen bis 155 km/h. Diese Böe wurde in Bayern in Fürstenzell gemessen. Aber auch in München kam es zu Orkanböen um 118 km/h. Nun hat Sabine auch die Alpen erreicht. Nach den stärksten Böen bleibt es aber weiterhin sehr, sehr windig bzw. sogar stürmisch.

Erst am Donnerstag wird es etwas ruhiger werden, doch schon zum Wochenende kündigt sich eine neue Sturmlage an. Damit gilt: Nach dem Sturm, ist vor dem Sturm. Allerdings dürfte es dann nicht so heftig werden wie aktuell mit Orkan Sabine. Trotzdem sind nach aktuellem Stand wieder schwere Sturmböen zu erwarten. Die Sturmserie geht wohl noch eine ganze Weile weiter.

Hochwasser wird wieder ein Thema

Neben dem vielen Wind wird nach und nach auch wieder das Thema steigende Flusspegel ein Thema. Nach dem Regen der vergangenen Stunden steigen die Pegel auch schon wieder deutlich an. An der Mosel in Trier wird die 6-Meter-Marke erneut überschritten. Da auch in den nächsten Tagen neue Niederschläge in Sicht sind, werden wir weiter mit Hochwasser rechnen müssen, aber meist nur mit einem leichten. Aktuell ist kein großes Hochwasser in Sicht.


Für den Winter sind das ganz schlechte Karten. Es ist weit und breit kein Winterwetter in Sicht, weder Kälte noch Schneefall. Das scheint auch bis zum Monatsende nichts mehr werden zu wollen. Die lange Westwetterlage lässt dem Winter auch keinerlei Chancen. Bis Ende Februar ist es für die Jahreszeit weiterhin zu warm. Aktuell ist der Monat Februar 4,3 Grad wärmer verglichen mit dem langjährigen Klimamittel.

Winter wird zum Totalausfall

Es gibt einige Regionen in Deutschland die haben in diesem Winter tatsächlich noch nicht eine einzige Schneeflocke gesehen. Es gab immer nur Regen und nun scheinen wir in der Westwetterlage gefangen zu sein. Winter mit Eis und Schnee fand in dieser Saison weit weg von uns statt. Auf Grönland wurden zeitweise minus 66 Grad gemessen und selbst in Sibirien wurden eisige minus 57 Grad gemessen. Aber die Kälte wollte einfach nicht nach Deutschland strömen und noch nicht einmal nach Europa.

Dezember rund 3 Grad zu warm, der Januar rund 4 Grad zu warm und der Februar aktuell gut 4,3 Grad zu warm. Das sieht nach einem neuen Rekordwinter aus. Auch die nächsten 10 bis 14 Tage bringen meist sehr mildes Wetter. Da werden wir in Sachen Winterwetter wirklich nicht mehr viel erwarten dürfen. Der Winter ist weitgehend gelaufen.

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