Neue Studie deckt auf: So sieht die deutsche Traumhochzeit heute aus

Im Wonnemonat Mai feiern viele Paare Hochzeit. Doch während früher vor allem auf Tradition gesetzt wurde, sieht der große Tag heute ganz anders aus, wie eine neue Studie zeigt.

Im Wonnemonat Mai sagen viele Paare Ja zueinander (Foto: Adobe Stock)

Paare verändern die Art und Weise, wie sie heiraten: Sie wenden sich von langjährigen Hochzeitstraditionen ab und entscheiden sich für persönlichere, ausdrucksstärkere Feiern. Das legt auch eine neue Umfrage nahe, die von von Hyatt in Auftrag gegeben wurde. Dabei wurden in Deutschland 2.002 Personen befragt.

Hochzeitstraditionen von früher sind passé

Einige klassische Bräuche spielen für viele der Teilnehmenden heute keine Rolle mehr: Ein Viertel der Befragten (25 %) möchte auf das traditionelle weiße Hochzeitskleid verzichten, mehr als ein Drittel (39 %) lehnt die symbolische Übergabe der Braut durch den Vater ab, und knapp die Hälfte (47 %) plant, auf den Vater-Tochter- bzw. Mutter-Sohn-Tanz zu verzichten. Jeder Zweite (50 %) möchte den großen Tag zudem ganz ohne Hochzeitsspiele feiern.

Beim Thema Hochzeitsreden scheiden sich die Geister

Auch Reden – traditionell ein zentraler Bestandteil der Hochzeitsfeier – werden heute unterschiedlich gewichtet. Fast die Hälfte (44 %) der Befragten würde die Rede des Brautvaters streichen und 41 Prozent die Worte des Trauzeugens weglassen. Gleichzeitig gaben 38 Prozent an, eine Rede der Braut einplanen zu wollen.

Persönliche Momente, Haustiere und mehr soziale Medien

Darüber hinaus setzen viele auf persönliche und modernere Akzente: Fast ein Drittel (30 %) der Befragten gab an, dass sie ihr Haustier in die Hochzeit einbinden würden. 40 Prozent möchten den Tag mit einem romantischen First Look beginnen, und fast ein Drittel (29 %) will neben Fotografen und Videografen auch Content Creator vor Ort haben.

Familienfotos und die Hochzeitstorte bleiben ein Muss

Eine leckere Hochzeitstorte darf bei der perfekten Feier nicht fehlen (Foto: Adobe Stock)

Dennoch bleiben einige klassische Elemente weiterhin unverzichtbar: Familienfotos (79 %), das Anschneiden der Hochzeitstorte (74 %) sowie der erste Tanz (60 %) und den Namen des Partners annehmen (60 %) stehen bei den Befragten weiterhin ganz weit oben auf der Prioritätenliste.

So viel Geld planen die Deutschen für ihre Traumhochzeit ein

Die Umfrage "Hyatt Vows & Venues" zeigt außerdem, dass die Befragten im Durchschnitt 29.691,50 Euro für ihren großen Tag ausgeben würden. Frauen sind dabei bereit etwas mehr Geld auszugeben als Männer (ca. 31.690 Euro vs. 27.990 Euro) und besonders Jüngere wollen für ihre Traumhochzeit tiefer in die Tasche greifen. Die Befragten im Alter von 25 bis 34 Jahren sehen 42.602 Euro als ideales Hochzeitsbudget an und die 18- bis 24-Jährigen sogar etwa 46.310 Euro.

Quellennachweis:

Umfrage "Hyatt Vows & Venues"

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