Die fünf größten Irrtümer im Frühling

Der Frühling ist da - und mit ihm einige einige hartnäckige Mythen. Höchste Zeit, mit ihnen aufzuräumen und Klarheit in die schöne Jahreszeit zu bringen.

Über den Frühling gibt es einige Irrglauben (Foto: Adobe Stock)

Endlich werden die Tage länger, die Sonnenstrahlen intensiver und der Alltag wieder etwas leichter. Der Frühling weckt neue Kräfte in uns und sorgt dafür, dass die Lust aufs Leben wieder gesteigert wird. Doch gerade um die wohl schönste Jahreszeit ranken sich so einige Irrtümer, mit denen wir aufzuräumen wollen. Denn so aufregend der Frühling auch sein mag - er hat auch seine Tücken, die es zu durchschauen gilt.

Irrtum 1: Im Frühling wird es konstant wärmer

Ja, gerade nach einem langen, harten Winter saugen wir die Wärme und die Sonnenstrahlen regelrecht auf. Doch der Mythos, dass es im Frühling konstant wärmer wird, klingt zwar logisch, stimmt aber nur bedingt. Der Frühling ist eine Übergangszeit zwischen Winter und Sommer. Und genau deshalb sind starke Schwankungen völlig normal. Warme Tage können jederzeit von Kälteeinbrüchen abgelöst werden. Da ist es keine Überraschung, wenn man an einem Tag bei 18 Grad den Grill rausholt und am nächsten wieder die dickere Winterjacke überziehen muss.

Irrtum 2: Aprilwetter ist eher ungewöhnlich

"April, April, der macht, was er will!" Eine Redewendung, die wohl jeder kennt und die tatsächlich auch stimmt. Denn gerade der vierte Monat des Jahres ist in Sachen Wetterprognose eine echte Überraschungskiste. Regen, Sonne, Hagel, Graupel, Wind und sogar Schnee sind keine Seltenheit. Oft schlägt das Wetter innerhalb weniger Stunden um und sorgt so dafür, dass es verdammt wird, sich für die richtigen Verhältnisse zu wappnen.

Irrtum 3: Nach einem warmen Tag bleibt es mild

Ja, es wäre so schön, wenn man sich im Frühling auf beständige Wetterverhältnisse verlassen könnte. Doch dass es nach einem warmen Tag weiterhin mild bleibt, ist ein häufiger Trugschluss. Gerade im Frühling kann es nachts stark abkühlen. Vor allem bei klarem Himmel. Dann entweicht die Wärme schnell, und die Temperaturen können sogar in den Frostbereich fallen. Die Folge: Der nächste Tag ist wieder deutlich kälter und das Bibbern (gerade am Morgen!) hat weiterhin kein Ende.

Irrtum 4: Regen im Frühling ist schlecht

Viele verbinden Regen mit schlechtem Wetter, doch im Frühling ist er extrem wichtig für die Natur. Denn ohne ausreichend Niederschlag hätten Pflanzen große Probleme zu wachsen. Der Regen ist also die Grundlage für das satte Grün und die Blütenpracht, die uns langfristig im Frühling und Sommer erfreuen soll.

Irrtum 5: Ab dem Frühlingsanfang geht es aufwärts

Der kalendarische Frühlingsanfang im März bedeutet nicht automatisch frühlingshafte Temperaturen. Meteorologisch kann es noch Wochen dauern, bis sich stabile milde Luft durchsetzt. Doch wie heißt es so schön: Vorfreude ist die schönste Freude. Und irgendwann setzt sich die Sonne dann wirklich durch und ist gekommen, um zu bleiben.

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