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Reichlich Neuschnee in Süddeutschland - der Winter dauert an!

Spät kam er, aber nun zeigt er sich hartnäckig. Die Nacht zum Donnerstag brachte erneut Tiefstwerte bis minus 14 Grad. In Süddeutschland gab es zudem teils starke Schneefälle. Lokal fielen bis zu 10 cm Neuschnee.

Dominik Jung 08 Feb 2018 - 19:41 UTC
seit der vergangenen Nacht schneit es in München (Bayern).

Während Hoch Dino in vielen Regionen heute für sonniges und trockenes Wetter sorgt, halten sich über Süddeutschland hartnäckig die Wolken eines Mittelmeertiefs. Diese bringen bereits seit den Nachtstunden teilweise andauernden Schneefall. Rund um Augsburg, München und Passau sind bisher bereits bis zu 10 cm Neuschnee zusammengekommen. In den Regionen mit klaren Himmel ging es mit den Temperaturen wieder deutlich nach unten. In Bad Königshofen wurden minus 14 Grad gemessen. In Aachen waren es direkt über dem Erdboden sogar minus 17 Grad.

Am heutigen Altweiberdonnerstag erreichen die Temperaturen maximal minus 1 bis plus 3 Grad. Besonders freundlich ist es im Westen und Norden. Das freut die Rheinländer, denn dort wird heute ordentlich im Freien gefeierte, denn die Straßenfastnacht ist seit 11.11 Uhr in vollem Gang. Am Freitag ziehen bereits in der Früh aus Westen Wolken auf. Diese bringen besonders westlich des Rheins zeitweise Schnee, sonst scheint meist die Sonne. Die Höchstwerte erreichen am Freitag 0 bis 5 Grad. Nach einer frostigen Nacht ist der Samstag oft wechselnd, teils auch stark bewölkt. Stellenweise fällt noch etwas Schnee oder Schneegriesel. Dabei werden erneut 0 bis 5 Grad erwartet.

Am Sonntag ist es ziemlich trüb und aus Westen ziehen erst Schnee- und später Regenwolken auf. Vorsicht: Auf den Straßen kann es ordentlich glatt werden. In den tieferen Lagen geht der Schnee im Tagesverlauf meist in Schneeregen oder Regen über. Die Höchstwerte klettern auf 0 bis 6 Grad. Am Rosenmontag erreicht der Straßenkarneval seinen Höhepunkt. In Köln, Mainz und Düsseldorf starten bereits vormittags die größten Rosenmontagszüge Deutschlands. Nachdem es morgens im Westen noch etwas Schnee gibt, lockern die Wolken pünktlich zum Start der Umzüge auf und machen der Sonne Platz. Zwischendurch gibt es nur stellenweise einzelne kurze Schneeschauer. Die Höchstwerte erreichen dabei 0 bis 4 Grad. Ähnliche Werte werden auch am Dienstag erreicht. Dann scheint aber meist die Sonne vom Himmel.

am Sonntag ziehen aus Westen Schnee- und Regenfälle auf.


Wie lange bleibt das winterliche Wetter erhalten?

Eine durchgreifende Milderung ist derzeit nicht in Sicht. Mit Aschermittwoch ist zumindest in Sachen Kälte bei weitem nicht alles vorbei. Hier und da war zu hören, dass sich nächste Woche wieder eine milde Westwindwetterlage einstellen könnte, dass sehen wir allerdings nicht so. Es bleibt auch nach den närrischen Tagen bei dem winterlichen Wetter. Nachts wird es weiter frostig sein, teilweise sogar unter minus 10 Grad und am Tag liegen die Höchstwerte meinst knapp über 0 Grad. Von Frühlingswetter sind wir weit entfernt. Derzeit rechnen die führenden Wettermodelle bis in die dritte Februardekade hinein und es bleibt dabei: ein Frühlingserwachen ist nicht in Sicht!